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Glossar

Was ist Suchmaschinenoptimierung?

Suchmaschinenoptimierung oder Search Engine Optimization (SEO) ist ein Fachbegriff für Methoden, die dazu dienen, Webseiten bei betreffenden Suchbegriffen in den Ergebnisseiten von Suchmaschinen auf höheren Plätzen erscheinen zu lassen. Hierunter fallen neben der Optimierung von Websiten für Suchmaschinen auch Aufgaben wie z.B. die Vernetzung der Internetpräsenz durch Verlinkung im Web. Oberbegriffe sind neben anderen Internet-Marketing, Online-Marketing, Webpromotion und Weboptimierung.

Bei den Aktivitäten zur Erreichung einer optimalen Präsenz in den Ergebnislisten von Suchmaschinen sollten sowohl unbezahlte (sog. 'natural' oder 'organic listings') als auch bezahlte Suchergebnisse (Pay-per-Click-Anzeigen oder auch Sponsored Links) mit einbezogen werden. Unbezahlte und bezahlte Suchergebnisse sollten einerseits einzeln optimiert werden, andererseits sollte das Zusammenspiel von unbezahlten und bezahlten Ergebnissen optimiert werden

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Wie erhält man eine gute (organische) Suchmaschinenplatzierung?

Im Wesentlichen lassen sich drei Ansatzpunkte ableiten, um eine gute Platzierung einer Website sicherzustellen:

  • (1) Technische Eignung einer Website ('Crawlability'): Die technische Eignung bestimmt, ob eine Website für die Crawler bzw. Spider einer Suchmaschine gut verarbeitet werden kann und positiv bewertet wird.
  • (2) Inhaltliche Eignung einer Website: Neben der Lesbarkeit einer Website sollte man sicherstellen, dass die jeweils dargestellten Inhalte durch die Suchmaschinen einfach bestimmten Suchbegriffen zugeordnet werden können.
  • (3) Externe Validierung/Verlinkung einer Website: Technische und inhaltliche Eignung einer Website sind zwar notwendige, aber keine hinreichende Bedingung für die gute Platzierung einer Website bei den gewünschten Suchbegriffen. Darüber hinaus ist eine Verlinkung von idealerweise thematisch passenden und Page-Rank-starken Seiten erforderlich.

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Was ist eine Conversion Rate?

Eine Conversion Rate entspricht der Anzalh der mit einer Werbeaktion erzielten Conversion dividiert durch die Anzahl der Klicks auf die jeweilge Werbeaktion. Eine Conversion entspricht den Nutzerverhalten, das gemessen werden soll, beispielweise ein Kauf, eine Anmeldung oder eine Anfrage.

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Was ist Google Analytics?

Google Analytics ist ein von Google kostenfrei angebotener Service, der eine detaillierte Übersicht über die Besucher einer Website liefert. Der Service richtet sich vornehmlich an Marketing-Verantwortliche von Online-Angeboten. Google Analytics kann Besuche auf alle zentralen Kanäle zurückführen (Suchmaschinen, Affiliate-Programme, Newsletter Kampagnen etc.).

Google Analytics bietet zudem die Möglichkeit, AdWords-Kampagnen zu steuern.

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Was ist Google AdWords?

Google Adwords sind vierzeilige Text-Annoncen, die bei der Eingabe eines Suchbegriffs in der Spalte rechts neben eigentlichen ('organischen') Ergebnissen eingeblendet werden. Innerhalb der Google-Suchergebnisse-Seite sind diese Textanzeigen durch die Überschrift 'Anzeigen' von den nichtkommerziellen Suchergebnissen abgegrenzt.

Alle Einstellungen müssen vom Betreiber vorgenommen werden. Für jede Kampagne muss er ein oder mehrere Stichwörter ('Keywords') angeben, für welche er in der besagten Spalte erscheinen will. Im Gegensatz zu den üblichen Einträgen in Google ist die Einstellung von AdWords-Anzeigen nicht kostenlos. Der Betreiber nennt in einem Bietverfahren einen maximalen Preis, den er bereit ist für einen Klick zu bezahlen. Darüber hinaus können das Tagesbudget, das 30-Tage-Budget, die regionale Ausrichtung und die Zielsprache fixiert werden.

Die Reihenfolge der Textanzeigen hängt von dem Gebot pro Klick (im Konkurrenzverfahren) sowie von einem internen Qualitätsfaktor (abhängig von der Klickrate des Keywords, der Relevanz des Anzeigentextes, der historischen Leistung des Keywords und anderen Relevanzfaktoren) ab. Je höher der gebotene Preis und je höher der Qualitätsfaktor, desto weiter oben steht die Textanzeige.

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Was ist der PageRank?

Der PageRank-Algorithmus ist ein Verfahren, eine Reihe verlinkter Elemente, wie beispielsweise das World Wide Web, auf Basis ihrer Struktur zu evaluieren. Aufgrund seiner Verlinkungsstruktur wird jedem einzelnen Element ein Wert, der PageRank, zugeordnet. Der Algorithmus wurde von Larry Page (daher der Name PageRank) und Sergey Brin an der Stanford University entwickelt. Die Suchmaschine Google verwendetet diesen Algorithmus zur Bewertung der einzelnen Seiten.

Der PageRank-Algorithmus bestimmt dabei die Linkpopularität einer Website. Die Relevanz einer Seite ergibt sich dabei aus der Anzahl der Links, die auf sie verweisen. Allerdings kommt es nicht nur auf die Quantität an: Je höher wiederum der Wert der verlinkenden Seite, je wertvoller der Link. Grundgedanke ist, dass dieser Algorithmus einen typischen Nutzer im Netz nachbildet.

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Was ist Pay-per-Click?

Mit Pay-per-Click wird ein Abrechnungsmodell im Online-Marketing bezeichnet, bei dem die Leistung pro Klick vergütet wird. Die Abrechnung von Anzeigen neben den Suchergebnissen, z.B. bei Google Adwords, wird nach dieser Grundidee berechnet.

Die Begriffe Pay-per-Click (PPC) und Cost-per-Click (CPC) werden dabei synonym verwendet.

Alternative Abrechnungsmodelle sind Cost-per-Order (CPO), Cost-per-Action (CPA), Cost-per-Lead (CPL) oder Tausend-Kontakt-Preis (TKP) bzw. Cost-per-Mille (CPM).

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Was versteht man unter Affiliate-Systemen?

Affiliate-Systeme Partnerprogramme sind eine zumeist internetbasierte Vertriebslösung, bei der meistens ein kommerzieller Anbieter seine Vertriebspartner pauschal oder erfolgsorientiert durch eine Provision vergütet. Der Produktanbieter stellt hierbei seine Werbemittel zur Verfügung, die der Affiliate auf seinen Seiten zur Bewerbung der Produkte des Kooperationspartners verwenden kann.

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Was versteht man unter 'Linkbuilding' und warum ist dieses wichtig?

Die Links, die auf die eigene Website verweisen, sind ein wesentlicher Faktor für die Bewertung der eigenen Seite durch Suchmaschinen. Für eine hohe Platzierung in Suchergebnissen ist es erforderlich, dass auf die eigene Seite eine Reihe hochwertiger Links verweisen.

Entscheidend ist die Quantität, aber insbesondere die Qualität der Links: Grundsätzlich ist es vorteilhaft eine hohe Anzahl an Verlinkungen zu haben. Andererseits müssen diese auch von entsprechender Qualität sein. Ein Link bringt größeren Nutzen, wenn er der Link von einer inhaltlich verwandten Seite kommt, der Link auf eine relevante (Unter-)Seite der eigenen Website führt, die verlinkende Seite selber eine hohe Bewertung bei Suchmaschinen aufweist (wie beispielsweise grundsätzlich Universitäten) und wenn der Link nicht mit einem 'No-Follow-Attribut' belegt ist.

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